Erstmalig in Bad Zwischenahn – und wir waren dabei!

Familie Göbel und die AFOLs Lausitz e. V. erschaffen die Bricks am Meer

So was hatte das Zwischenahner Meer wohl zum ersten Mal erlebt! „Da hat man jahrtausende lang schon irgendwie etwas mit Meer zu tun und dann müssen doch erst zwei enthusiastische Bausteine-Fans daher kommen, damit endlich mal was los ist hier?“ In der Art könnte das Fazit vieler der über 3.000 Besucher ausgefallen sein, die sich am vergangenen Wochenende die Ausstellung „Bricks am Meer“ angesehen haben. Wir haben mit einer Gruppe von neun Leuten mit ausgestellt und wollen euch berichten.

Zuerst war es ein Umzug ins Oldenburger Land, dann kam die Idee mit dieser wunderbar gelegenen Wandelhalle. In Bad Zwischenahn. Am Zwischenahner Meer. Unsere Freunde Anja und Jan hatten von Beginn an die Vorstellung im Kopf „Hier geht doch was für unser Hobby…“ Also fingen sie an und bekamen die Halle! Somit war die Idee geboren – „Wir machen eine Ausstellung. Bricks am Meer.“

Fluchs nahmen sie mit ihrer RLUG Kontakt auf und die waren zugleich überzeugt. Dann noch ein paar Bekannte anrufen, ob sie Zeit haben, ein paar Flyer in der Gegend verteilen – schon stand das Event!

Wir machten uns mit Tanja, Ingo, Ileana, Ulli, Heike, Jens, Michael, Jürgen und Andi auf den Weg ins Ammerland (so nennt sich der Landstrich westlich von Oldenburg auf dem Weg nach Ostfriesland). Ingo und Andi starteten bereits am Donnerstag vor dem Event, welches am 1. und 2. April 2017 für Furore sorgen würde, und verbrachten vor dem Aufbau noch eine letzte ruhigere Nacht.

Am Freitag ging es dann um 9:30 Uhr mit dem Aufbauen los. Das AJ-Duo hatte alles schon perfekt vorbereitet, durfte man auch schon am Donnerstag mit dem Aufbau beginnen. Am Abend war alles startklar und die Ausstellung konnte beginnen. Das tat sie auch. Der Saal füllte sich am Samstag Morgen relativ schnell, sodass die Eingangskontrolle schon mal langsamer voranschritt, damit die 480 m2 nicht auseinander quollen.

Bei gut 30 Austeller/innen kamen viele verschiedene Modelle zusammen. Es gab Burgenwelten, eine Monorail-Anlage, Eisenbahnlandschaften, eine spacige Konzertbühne, StarWars-Modelle, Leuchttürme, Kleinkunst und Spielereien, einen Flughafen, uvm. Das Wetter spielte auch mit, sodass die wenigen Pausen, die man sich gönnen konnte, wenigsten bei angenehmen Temperaturen außerhalb der Halle verbracht werden konnten. Die fast vollverglaste Halle heizte sich manchmal schon ziemlich auf, was natürlich auch diesem unerwartetem Andrang geschuldet war.

Unsere Anlage und unser Auftritt kam bei vielen sehr gut an. Als einzige Gruppe hatten wir einheitliche T-Shirts an und waren auch als stärkste Gruppe vertreten. Somit konnten wir aber auch die Mädels und Jungs gut unterstützen, sei es beim Karten abreißen oder bei den Ausgangskomtrollen gewesen. Selbst Tanja, die mit unserem Hobby nur am Rande etwas zu tun hat, machte einwandfrei mit (Respekt und echt klasse von dir – danke!). Nun aber zu unserem Modell: während die eine Hälfte, nämlich Andi seine, bereits eine fast zweijährige Tour hinter sich hat (wobei es immer wieder Änderungen in der Setlist gab) planten die zweite Hälfte unserer 3 x 6 Meter großen Podestfläche hauptsächlich Ingo und Jürgen. Jürgen steuerte viele seiner kuriosen Fahrzeuge sowie seinen detailverliebten Park mit dem Spruch „LEGO ist doof“ bei, während Ingo die meisten Häuser aufbaute. Michael und Jens „füllten“ freie Ecken aus. Michael u. a. mit seiner Monorail-Strecke, Jens positionierte im Meer zwischen den beiden Hälften seinen Titanic-Nachbau, der wie gewollt an einem Eisberg vorbei fuhr.

Für uns als Aussteller und Helfer gab es die folgenden Programmpunkte: Freitag wurde gemeinsam Pizza gegessen und anschließend stürzten sich alle auf die heiß begehrten Wühlkisten. Am Samstag saßen wir im China-Restaurant zum AFOL-Abend zusammen. Nebst Lob und Anerkennung für die Organisator/innen auf der einen, und den Austeller/innen auf der anderen, führten David und Andi die Versteigerung durch. Es gab viele Tränen, manch eine auch aus Traurigkeit oder Frust, weil man sein Lieblingsset nicth ersteigern konnte, aber der Spaß überwiegte dabei und somit waren die gefühlt 1.000 Sets nach ca. 1 Stunde dann auch endlich alle weg.

Sonntag nahmen wir dann alle noch an einem Wettbewerb teil, den Andreas Noack organisiert hatte. Wie immer bei Ausstellungen ging es darum, wer am schnellsten bauen könne. Soweit, so gut. Jedoch mussten wir uns zu viert an einen Tisch setzen, bei dem wir alle das selbe Set erhielten, allerdings wurden alle (!) Teile in eine Gemeinschaftskiste geschüttet. Es dauerte nicht lange und die ersten „klauten“ den anderen die falschen Steine. Was für eine Gaudi!

Auch Marit war bei dieser Ausstellung mit an Bord und machte Werbung für ihr Steinstark trifft Löwenherz Projekt, welches ein Kinderhospiz unterstützt. Gemeinsam mit ihrer Schwester, Nichte und einer Freundin war sie mit einem Stand vor Ort, verkaufte bedruckte Fliesen für den guten Zweck und alle vier waren immer gut aufgelegt. Und wem diese Fliese zu wenig war, der konnte sich zudem bei Harry und Jens mit Einzelsteinen und Sets ausstatten lassen.

Da die Ausstellung am Sonntag bereits um 17:00 Uhr schloss, konnten wir danach gemütlich abbauen und wieder nach Hause fahren. Es stand bereits vor dem Ende fest, dass es 2018 eine Wiederholung geben wird. Der Termin wird alsbald bekannt gegeben.

Vielen Dank an Anja und Jan, dass wir bei eurer Premiere dabei sein durften, an David, Maik und Maik, Marit, Anja, Tidi – äh – Andreas, Andreas, Andreas, Andreas, Andreas und Andreas, Michael und Michael, Robert, Stefan, Wolfgang, Chris und seine Mam, Ralf & Peter & Co., Jens, Harry, Garbor aus Ungarn, dem Hausmeister und sicherlich haben wir an dieser Stelle irgendwelche Leute vergessen… es tut uns leid!!! Es war ein schönes Wochenende dort oben im Nordwesten und wir kommen gerne wieder!

Wenn ihr weitere Infos zu Bricks am Meer 2017 erfahren wollt, besucht einfach mal die Homepage dieser Meeresbewohner. Es lohnt sich.

Liebe Grüße
euer SHH-Ausstellerteam vom Bricks am Meer

Galerie 1: Das Steineland Harz + Heide MOC

 

Galerie 2: Die MOCs der Mitausteller/innen

 

Galerie 3: Welche MOC-Karte gehört zu welchem Modell?

 

Galerie 4: Land & Leute

 

Andreas, Andreas, Andreas, Andreas, Andreas, Andreas und Tidi, äh, Andreas

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