Happy Day im LEGOLAND Billund

Ein kurzer Bericht für Zwischendurch…

Wenn man schon mal gemeinsam nach Dänemark in den Urlaub fährt, dann liegt der Gedanke nahe, dass zwei Paare, die die Gruppe Steineland Harz + Heide mit ins Leben gerufen haben, sich das LEGOLAND Billund nicht entgehen zu lassen. Wobei es für Andi bereits das zehnte Mal war.Dafür gab es zwar leider weder einen Empfang, noch Blumen oder gar ein Gratis-Set… aber damit hatten wir auch nicht gerechnet, als wir uns am Morgen des 8. Juli diesen Jahres von unserem Ferienhaus aufmachten. Umso schöner war es, dass es an diesem Tag wenig regnete (eigentlich nur manchmal bis ca. mittags) und wir pünktlich um 10:01 Uhr den Park betraten.

Wer schon mal dort war, kann bestätigen, dass man eigentlich ab dem Moment, bei dem man schon vor dem Eingang steht, seinen Fooapparat, oder moderner ausgedrückt, sein Smartphone, nicht mehr in der Tasche lässt, weil es hier und dort urwitzige Bauten aus den kleinen Steinen gibt und man fast durchgängig Fotos schießt.

Wir starteten unsere Tour am LEGOLAND Hotel entlang und tauchten ab nach Akropolis. Nicht nur der nette Film zu Beginn ist lustig (wobei er mit den Jahren dann doch gekürzt wurde), auch die SEA LIFE Landschaft, bestückt mit LEGO® Modellen, ist toll angelegt.

Danach ging die Tour weiter zur 2016 neu eröffneten Ninjago Welt. Auch als Nichtfan dieser Serie muss man zugeben, dass die Parkgestalter eine schöne Landschaft gebaut haben und auch die Attraktionen haben uns Spaß gemacht. Im Anschluss ging die Tour weiter Richtung Westernstadt, einer der ältesten Parkbereiche, über das Monster House und die Skulpturen von Mount Rushmore und des Indianer-Häuptlings, die im Jahr 2013 erneuert wurden, schlugen wir die Wege in Richtung Piratengruft und der Burgenlandschaft ein.

 

Heike und Andi beteuerten, dass die Drachenbahn nicht schlimm ist. Ist sie auch nicht, solange man es nicht weiß… aber die in Günzburg ist schlimmer. Ileana fand es auch richtig prima, Ulli weniger, konnte aber dann doch drüber lachen. Danach stürmten wir den Adventure Bereich, aßen leckere mexikanische Burger mit Pommes, ließen die Racers über unseren Köpfen hinweg rauschen und sahen uns den Polarbereich an.

Danach nahmen wir am Team-Wettbewerb mit den Feuerwehrfahrzeugen teil. Okay, es ist schon unfair, wenn vier erwachsene Leute gegen Familien antreten. Wir waren trotzdem etwas stolz auf unseren *hüstel* ersten Platz (für den es aber bis auf das Grinsen anderer Parkbesucher auch keinen Preis gab). Was nur Andi weiß: wir hatten Glück, dass unsere Vorgänger die Wasserschläuche perfekt (!) eingestellt gelassen haben…

Nach diesen aufregenden Abenteuern eroberten wir den Park auf der Nord-Ost-Seite mit dem Vikinger-Splash, weiter zur anderen Seite der Piratenlandschaft und Heike und Andi wollten eigentlich ganz stolz die Wasserplanschwelt zeigen. Doch… es gibt sie nicht mehr! Noch vor zwei Jahren war dieser Bereich ein, sagen wir mal, Freibad ohne Becken – aber mit viiiieeel Wasser. Vermutlich hatte es sich doch nicht mehr gelohnt.

Nach einer Rundfahrt mit den neuen, großzügigeren Safari-Autos bestaunten wir bei den Mini Booten die Skulpturen, ehe wir mit dem LEGOLAND Zug eine Reise rund um das Miniland & Co. machten und im Anschluss die Hochbahn ausprobierten.

Zuletzt durchstöberten wir das Miniland. In diesem Jahr sind die fünf Wolkenkratzer hinzu gekommen, die nicht nur durch ihre Bauhöhe bestechen, sondern auch das Drumherum unten um die Gebäude, sozusagen im Micro-City-Style war es selbst Andi wert, auch heute ein paar Fotos zu erstellen.

Den Abschluss bildete der obligatorische Einkauf im Store. Wer es kennt: leider keine Angebote, so wie das vor knapp 15 Jahren noch der Fall war, aber so manchen Artikel haben wir dann doch noch gekauft. Insbesondere Dinge, die man selbst bei Shop@Home nicht bestellen kann.

Was wir nicht geschafft haben war ein Besuch im 4D-Kino und das Canoe Rafting haben wir auch ausgelassen, genauso wie alle Fahrgeschäfte, in denen es zu heftig hoch-runter-links-rechts usw. ging.

Als wir den Park verließen und auf die Uhr schauten, war es dennoch wirklich schon 19:47 Uhr gewesen. Man hätte uns quasi fast herausgefegt. Was für ein Tag!

Diesen beendeten wir vor Antritt der Heimreise noch im Pizza & Steak House in Billund. Für dänische Verhältnisse günstig, aber geschmackvoll und fast gegenüber vom Geburtshaus des Erfinders Ole Kirk Christiansen. Das alte Ideas House steht nebenan und das neue Ideas House in Sichtweite nur ein paar Schritte entfernt.

Wenn ihr eine Reise zum LEGOLAND Billund plant, dann müsst ihr nicht unbedingt im LEGOLAND Hotel übernachten. Es gibt auch andere Hotels, die nur ein paar Fahrminuten in und um Billund herum gelegen sind. Heike und Andi waren schon in Gregersminde, ein schnuckeliges Wohnhaus-Hotel mitten im Wald. Sehr romantisch und preiswert.

Tickets bestellt ihr derzeit bestenfalls über die Merlin Group (2 für 1 Eintrittskarten), da 50 € pro Person aus Sicht des Parks gerechtfertigt erscheinen, für ein Paar bzw. eine Familie aber doch teuer ist. Schließlich gibt man im Park auch noch genug Geld aus.

Dennoch ist der Park typisch dänisch familienfreundlich: überall gibt es ausreichende Sitzgelegenheiten und man kann sich sogar einen Handkarren mieten, in dem man locker seinen eigenen Proviant hinter sich her ziehen kann.

Wer jetzt Lust bekommen hat: nicht lange zögern! Kalender raus und los gehts!

Alles Liebe von
Ileana, Ulli, Andi und Heike 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.